Schweizer Solarpreis 2014: Die Gewinner

Hier stellen wir Ihnen sämtliche Schweizer Solarpreisträger/innen des Jahres 2014 vor. Die folgenden Projekte wurden am 3. Oktober 2014 mit dem Schweizer Solarpreis 2014 ausgezeichnet. An der 24. Verleihung wurden in Anwesenheit vom Luzerner Regierungspräsidenten Robert Küng, Nationalrätin Nadine Masshardt, Paul Kalkhoven von Foster + Partners London und weiteren Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zum fünften Mal die Norman Foster Solar Awards sowie die PlusEnergieBau-Solarpreise vergeben. Mit der Vergabe des HEV-Sondersolarpreises und des PlusEnergieBau-Solarpreises der Kantone wurde ebenfalls spezielles Engagement ausgezeichnet. Eine Zusammenfassung aller Projekte finden Sie in der Solarpreispublikation 2014. Sie können die Solarpreispublikation 2014 in unserem Shop bestellen oder hier downloaden (siehe Link unten). Die PlusEnergieBau-Dokumentation 2014 können Sie in gedruckter Form oder als PDF unter info@solaragentur.ch bestellen.

Die Publikation der Solarpreis-Bilder ist ausschliesslich unter der Quellenangabe "Schweizer Solarpreis 2014" gestattet. (Bei Nichteinhalten dieser Vorgaben werden CHF 5000.- in Rechnung gestellt).

Preis-Gewinner-Liste

Prof. Dr. Hans-Urs Wanner, 8700 Küsnacht/ZH (Ehrensolarpreis)

Kategorie A

Die Vergabe des Schweizer Solarpreises jährt sich heuer zum 24. Mal. Fast ein Vierteljahrhundert früher – 1991 – überreichte Hans-Urs Wanner als erster Präsident des Schweizer Solarpreisgerichtes mit dem damaligen Bundesrat Adolf Ogi die allerersten Solarpreis-Trophäen in Brienz/GR. Der promovierte Naturwissenschafter lehrte an der ETH und war zehn Jahre Präsident der Eidg. Kommission für Lufthygiene. Damit war Prof.

Politische Gemeinde Hohentannen, 9216 Hohentannen/TG (Diplom)

Kategorie A

Aus finanzieller Not initiierte der Gemeinderat Hohentannens 2007 das Projekt „GemeindePOWER“, welches sich zum neuen Leitbild etablierte. Dieses strebt ein nachhaltiges Handeln der Gemeinde an. Indem ein eigenes Förderprogramm geschaffen wurde, statt die Steuern um 5% zu senken, realisierte die Gemeinde innerhalb von sieben Jahren mehr als 40 Solaranlagen. Anfänglich lagen die Schulden bei CHF 3’200.- pro Einwohner/in. Heute ist die Gemeinde schuldenfrei.

Solare Einkaufsgruppe Generoso/TI

Kategorie A

Die vier Tessiner Gemeinden Breggia, Castel San Pietro, Morbio Inferiore e Vacallo, die am Hang des Monte Generoso befinden, lancierten in Zusammenarbeit mit SUPSI, zwei solare Einkaufsgruppen. Dadurch konnten viele Immobilienbesitzer dazu motiviert werden eigene Solaranlagen (35 thermische Anlagen und 50 PV-Anlagen) zu realisieren. Zugleich konnten die Kosten im Vergleich zum Marktpreis reduziert werden.

Energietal Toggenburg, 9630 Wattwil/SG

Kategorie A

Der Verein „energietal toggenburg“ unterstützt den Aufbau einer nachhaltigen und CO2-neutralen Energieproduktion sowie eine effiziente Energienutzung in der Region. Ziel ist es, das Toggenburg bis 2034 zur energieautarken Region zu machen.

Gemeinde Saxon, 1907 Saxon/VS

Kategorie A

Die Gemeinde Saxon/VS strebt die 2000-Watt-Gesellschaft an und setzt sich für erneuerbare Energien ein. Mit Solar- und Windenergie, Geothermie und Biomasse will die Gemeinde in zehn Jahren etwa die Hälfte ihres gesamten Strombedarfs von 12 GWh/a decken. Die installierte Leistung beträgt 700 kWp mit einer Jahresproduktion von 733'700 kWh/a. Zur Senkung des Energiebedarfs fördert die Gemeinde Bausanierungen und energieeffiziente Neubauten.

Familie Unternährer, Ueli-Hof AG, 6005 Luzern/LU

Kategorie A

Die Familie Unternährer fördert mit ihrer Ueli-Hof AG die natur- und tiergerechte Erzeugung von Lebensmitteln. 1996 installierte sie in ihrem Betrieb, dem Bio-Hof Mättiwil nahe Luzern, die erste 14 kWp-Solaranlage, die 2013 durch eine neue, mehr als doppelt so grosse 33 kWp-Anlage ersetzt wurde. Die insgesamt 3 Solaranlagen des Ueli-Hofs mit 73 kWp erzeugen jährlich rund 75’900 kWh, womit der Gesamtstrombedarf des Betriebes zu 118% gedeckt ist.

Giorgio Hefti, TRITEC AG, 4123 Allschwil/BL

Kategorie A

Giorgio Hefti, Maschinenmechaniker und dipl. Elektroingenieur, arbeitete von 1988 bis 1990 für das „MEGAWATT-Projekt“. Darauf gründete er die TRITEC AG und leitet diese seit 1993. TRITEC ist auf PV-Systeme spezialisiert und realisierte indirekt oder direkt weltweit über 15’000 Anlagen mit einer Leistung von rund 400 MW.

Franz Beyeler, GF Minergie (1998-2013), 3006 Bern/BE

Kategorie A

Während 15 Jahren – von 1998 bis 2013 – war Franz Beyeler Geschäftsführer des Vereins Minergie. Er trug massgeblich dazu bei, dass sich Minergie und seit 2002 Minergie-P zum führenden Baustandard und zum erfolgreichsten Instrument zur Reduktion der Energieverluste im Gebäudebereich entwickelten. Durch die Einführung von Minergie-P wurde auch der Einsatz von Solarenergie gefördert.

115%-PEB Verwaltungsbau Flumroc, 8890 Flums/SG

Kategorie LNFSA

Das Verwaltungsgebäude der Flumroc AG wurde 2013 saniert. Dank optimaler Wärmedämmung mit U-Werten von 0.09 bis 0.12 W/m2K konnte der Gesamtenergiebedarf von 340'000 kWh/a um 71% auf 99'100 kWh/a reduziert werden. Die sorgfältig integrierte PV-Fassadenanlage erzeugt zusammen mit der 71 kWp-Dachanlage 114'000 kWh/a, was einer Eigenenergieversorgung von 115% entspricht.

165%-PlusEnergie-Einfamilienhaus, 8873 Amden/SG

Kategorie LNFSA

Die Familie Kolb erstellte im Sommer 2013 das Minergie-P-Einfamilienhaus (EFH) in Amden; es dient ihr als Ferienhaus. Dank der vorbildlichen Solararchitektur, der ausgezeichneten Wärme- dämmung von 34 cm mit sehr guten U-Werten, A+++-Haushaltgeräten und LED-Lampen würde der Neubau im ganzjährig bewohnten Zustand insgesamt rund 11'900 kWh/a benötigen. Bei- spielhaft ist die ganzflächig integrierte monokristalline 16 kWp-PV-Anlage, die 17'400 kWh/a erzeugt.

121%-PEB-EFH Wäger, 7154 Ruschein/GR (Diplom)

Kategorie PEB

Die Familie Andrea und Markus Wäger erstellte 2013 in Ruschein/GR ein Einfamilienhaus (EFH), welches sie als Ferienhaus nutzt. Dank guter Wärmedämmung, effizienten Haushaltsgeräten und LED-Lampen würde das Holzhaus bei ganzjährig bewohntem Zustand 8'400 kWh/a benötigen. Der Heizungs- und Warmwasserbedarf wird mittels solarbetriebener Wärmepumpe (WP) gedeckt. Auf dem Dach produziert eine optimal ganzflächig integrierte PV-Dachanlage mit 8 kWp rund 10'150 kWh pro Jahr. Daraus resultiert ein jährlicher Solarstromüberschuss von rund 1'750 kWh.

119%-PEB-EFH Viva, 4142 Münchenstein/BL (Diplom)

Kategorie PEB

Die Familie Viva installierte auf ihrem bestehenden Einfamilienhaus (EFH) in Münchenstein/BL im Frühling 2014 eine 14 kWp-PV-Anlage mit monokristallinen Solarzellen. Die dach-, first- und seitenbündig integrierte Anlage erzeugt auf dem Ost-West-Dach und an der Südfassade jährlich 12'000 kWh Solarstrom. Da das EFH bereits über eine Luft-Wärmepumpe (WP) verfügt, lässt sich der Gesamtenergiebedarf von 10'100 kWh pro Jahr problemlos mit dem Ertrag der neuen PV- Anlage decken.

115%-PEB-EFH Schilliger, 6044 Udligenswil/LU (Diplom)

Kategorie PEB

Peter Schilligers Landhaus in Udligenswil/LU wurde 1995 damaligen Baunormen entsprechend geplant, 1996 realisiert und im April 1997 bezogen. Anstatt das 17-jährige Einfamilienhaus (EFH) zusätzlich zu dämmen, wählt der suissetec-Präsident den Weg zum PlusEnergieBau (PEB) über die Gebäudetechnik. Die suboptimalen Wand-U-Werte von 0.3 W/m2K der kantonalen Bau- normen kompensiert Peter Schilliger mit zwei thermischen Solaranlagen von 35 m2 und einer 14 kW-PV-Anlage.

292%-PEB-EFH Röthlisberger, 4524 Günsberg/SO (Diplom)

Kategorie PEB

Das Ost-West-Dach des 2012 erstellten Ersatzneubaus Röthlisberger in Günsberg/SO besteht aus schönen Solarzellen. Eine ganzflächige, einwandfrei integrierte monokristalline 19 kWp PV- Anlage erzeugt jährlich 15'100 kWh. Das gut gedämmte Einfamilienhaus (EFH) weist einen Energiebedarf von 5'170 kWh/a auf. Daraus resultiert eine Eigenenergieversorgung von 292% und damit ein PlusEnergieBau (PEB). Den Solarstromüberschuss von 9'940 kWh/a speist Rolf Röthlisberger ins öffentliche Netz ein.

131%-PEB-EFH Renggli, 6110 Wolhusen/LU (Diplom)

Kategorie PEB

Das 2013 erstellte, gut gedämmte und mit zahlreichen A++-Geräten bestückte Einfamilienhaus (EFH) Renggli in Wolhusen/LU erzeugt auf dem Süddach jährlich 11'200 kWh. Die mit monokristallinen Solarzellen ausgestattete 10 kWp-PV-Dachanlage ist vorbildlich integriert. Am Hang, unterhalb des Gebäudes, produziert die angebaute thermische Solaranlage 7'960 kWh/a Wärme. Zusammen erzeugen die Solaranlagen rund 19'100 kWh/a. Der restliche Wärmebedarf wird mittels einer Pellets-Heizung gedeckt. Bei einem Gesamtenergiebedarf von 14'600 kWh/a re- sultiert eine Eigenenergieversorgung von 131%.

104%-PEB-EFH Kern, 8225 Siblingen/SH (Diplom)

Kategorie PEB

Im Juli 2013 bezog die Familie Kern ihr neu erbautes Minergie-P-zertifiziertes Einfamilienhaus (EFH), das sich besonders durch die sorgfältig und vollständig integrierten Solaranlagen aus- zeichnet. Bei einer Energiebezugsfläche von knapp 300 m2 beläuft sich der Gesamtenergiebe- darf auf 15'900 kWh/a. Auf dem Süddach erzeugt die 50 m2 grosse thermische Solaranlage 17'500 kWh/a, wovon rund 9'500 kWh/a nutzbar sind.

370%-PEB-EFH Grab, 8854 Galgenen/SZ (Diplom)

Kategorie PEB

Die Familie Grab baute an der Stelle ihres alten „energieverzehrenden" und mit Erdöl betriebenen Bauprovisoriums einen ökologischen Ersatzneubau. Auf dem Ost-West-Dach des Einfamilienhauses (EFH) Rütihof in Galgenen/SZ erzeugt eine ganzflächig perfekt integrierte 24 kWp-PV- Anlage jährlich 24'800 kWh Strom. Eine solarbetriebene Erdsonden-Wärmepumpe (WP) versorgt das Gebäude mit der benötigten Heizenergie und mit Warmwasser. Der jährliche Gesamtener- giebedarf beläuft sich auf 6'720 kWh.

121%-PEB-Zweifamilienhaus Wehrli, 6430 Schwyz/SZ

Kategorie PEB

Die Familie Wehrli in Schwyz verwandelte einen ehemaligen Werkhof in ein Zweifamilienhaus (ZFH). Durch Funktionsänderung und Ummantelung der alten Struktur erhält das Gebäude einen ganz neuen architektonischen Ausdruck. Die vertikale Holzverschalung bedeckt die ausgezeichnete neue Wärmedämmung und gibt dem Gebäude eine einheitliche Erscheinung; von der kräftig ausgebildeten Dachauskragung über die neue Lochfassade bis in den zu einer Terrasse erweiterten, plastisch ausgebildeten Sockel.

148%-PEB-MFH Alpstäg, 3672 Oberdiessbach/BE

Kategorie PEB

Drei zusammengebaute, 50-jährige Mehrfamilienhäuser (MFH) in Oberdiessbach/BE konsumierten vor der Sanierung knapp 283'900 kWh/a. Die etappenweise durchgeführte Minergie-P-Sanie- rung, A++-Haushaltsgeräte und LED-Lampen reduzierten den Gesamtenergiebedarf um 73% auf 76'700 kWh/a. Zwei gut integrierte PV-Dachanlagen mit monokristallinen Solarzellen erzeugen 113'800 kWh/a und führen zu einer Eigenenergieversorgung von 148%. Pro Jahr kann das 100 kW-PlusEnergie-MFH rund 37'100 kWh als Solarstromüberschuss in das Netz einspeisen.

235%-PEB-EFH Casaulta, 7148 Lumbrein/GR

Kategorie PEB

Die Familie Rosmarie und Tonin Casaulta nahm 2013 in Lumbrein/GR ihr Minergie-P-Einfamilienhaus (EFH) in Betrieb. Dank der konsequenten Wärmedämmung und effizienter Haushaltsgeräte beträgt der Gesamtenergiebedarf bloss 4'640 kWh/a. Auf dem Dach und an der Südfassade produzieren optimal integrierte 10 kWp-PV-Anlagen insgesamt 10'900 kWh Strom pro Jahr. Die solarbetriebene Wärmepumpe sorgt für die benötigte Wärme.

114%-PEB-MFH Pal. Positivo Gasser, 6830 Chiasso/TI

Kategorie B

Das 1965 erstellte achtstöckige Mehrfamilienhaus (MFH) Palazzo Positivo in Chiasso mit 19 Woh- nungen wurde 2012-2013 nach dem Minergie-P-/Passivhaus-Standard saniert. Die hochwertige Wärmedämmung mit besten U-Werten von 0.08 bis 0.12 W/m2K reduziert die Energieverluste um 88% und wandelt die einstige „Energieschleuder" mit einem Gesamtenergieverbrauch von 502'900 kWh/a in einen urbanen Vorzeige-PlusEnergie-Hochbau um. Die PV-Fassaden sind sorgfältig integriert.

Neubau MFH Bischof, 1670 Ursy/FR

Kategorie B

Das Minergie-P-Mehrfamilienhaus (MFH) Bischof in Ursy/FR wurde Ende August 2013 in Betrieb genommen. Dank sehr guter Wärmedämmung, optimalen U-Werten zwischen 0.09-0.10 W/m2K und 100% LED-Lampen liegt der Gesamtenergiebedarf für das 12-Familienhaus bei bloss 65'100 kWh/a. Die 27.5 kWp-PV-Dachmodule erzeugen 32'900 kWh/a. Die 12.6 kW-starke, in die Balkonbrüstung integrierte PV-Anlage erzeugt ca. 9'600 kWh/a. Zusammen generieren die Dach- und Fassadenanlagen etwa 42'500 kWh/a und versorgen das MFH mit rund 65% des Ge- samtenergiebedarfs.

Anbau Bracher + Schaub AG, 4466 Ormalingen/BL (Diplom)

Kategorie B

Der neue Anbau zum bestehenden Gewerbehaus der Bracher & Schaub AG wurde im April 2014 in Ormalingen/BL in Betrieb genommen. Dank der teilweise sehr guten Wärmedämmung bis 40 cm und U-Werten von 0.10 W/m2K beim Neubau weist das zusammengebaute Gebäude einen relativ tiefen Gesamtenergiebedarf von 37'600 kWh/a auf. Die 43 kWp-PV-Anlagen erzeugen rund 36'000 kWh/a, was zu einer Eigenenergieversorgung von 96% führt. Hervorzuheben ist die ästhetisch herrvoragend gelungene Fassade des Neubaus, die aus handelsüblichen Panels ohne Spezialanfertigung realisiert wurde.

Neubau Siedlung Neugrüen, 5507 Mellingen/AG (Diplom)

Kategorie B

Die Minergie-P-Eco-Überbauung Neugrüen in Mellingen mit 198 Wohnungen erbringt einen bedeutenden Beitrag für die Nachhaltigkeit. Die Holzbauweise, beste Wärmedämmung, effiziente Geräte und LED für die Allgemein-Beleuchtung reduzieren den Energiebedarf erheblich. Die PV- Anlage, welche nicht ganzflächig integriert ist und die Dachfläche teilweise nutzt, deckt 430'000 kWh/a oder 39% des Gesamtenergiebedarfs von 1'088'700 kWh/a. 658'700 kWh/a müssen zugeführt werden.

Minergie-P Sanierung «La Cigale», 1202 Genève/GE

Kategorie B

Das Pilotprojekt der Genossenschaft „La Cigale“ in Genf ist die grösste Minergie-P-Sanierung der Schweiz. Der Gesamtenergiebedarf der zwei Mehrfamilienhäuser (MFH) aus den 1950er Jahren mit 273 Wohnungen wurde durch die Sanierung von rund 5‘509‘700 kWh/a um 81% auf rund 1‘069‘600 kWh/a reduziert. Diese vorbildliche Reduktion der Energieverluste von 4.44 Mio. kWh ist der Minergie-P-Gebäudehülle, der Komfortlüftung sowie dem Gebrauch von A+-Haushaltsgeräten und LED-Lampen zu verdanken.

EFH-Sanierung Hutterli Röthlisberger, 3005 Bern/BE

Kategorie B

Das denkmalgeschützte, neobarocke Haus der Familie Hutterli Röthlisberger in Bern/BE von 1898 wurde umfassend erneuert und wärmetechnisch saniert. Dank der Sanierung sank der Gesamtenergiebedarf von jährlich 46'900 kWh um 76% auf 11'100 kWh/a. Auf der oberen Dachflä- che liefert eine PV-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 2.7 kWp rund 3'200 kWh/a Strom. Etwa 10'000 kWh/a Solarwärme erzeugen die thermischen Anlagen, welche teilweise unter den Naturschieferplatten montiert sind.

5.2 MW-PV-Anlage Migros, 4623 Neuendorf/SO (Diplom)

Kategorie C

Die Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG in Neuendorf weist aufgrund des aussergewöhnlich grossen Tiefkühllagers einen Gesamtstrombedarf von 22.2 GWh/a auf. Um einen nennenswerten Anteil dieses Bedarfs zu decken, beschloss die Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG in Zusammenarbeit mit der TRITEC AG | Schweiz eine 5.2 MW grosse PV-Anlage auf dem Dach zu installieren.

Schlossgut Meggenhorn, 6045 Meggen/LU

Kategorie C

Die solare Dachanlage des Schlossguts Meggenhorn ist perfekt dachbündig und vollflächig in das Gebäude integriert. Die Architektur bleibt gewahrt; das neue PV-Dach passt sich der Farbe des Schlossdaches an. Das schützenswerte Ortsbild wird aufgewertet und wirkt modern. Die Anlage erzeugt jährlich 90’000 kWh.

301%-PEB-San. Christen Townsend, 3626 Hünibach/BE (HEV-Sondersolarpreis + PEB-Diplom)

Sondersolarpreise

Die Familie Christen Townsend in Hünibach/BE sanierte ihr Einfamilienhaus (EFH) etappenweise von 2008 bis 2013. Im ersten Jahr dämmte die Familie Wände und Decken. 2011 ersetzten die Christen Townsends fast alle Fenster und dämmten in einem ersten Schritt das Dach. Im Folgejahr erstellten sie einen neuen, thermisch getrennten Balkon mit 10 m2 integrierten Vakuum-Röhren- kollektoren. In der vorerst jüngsten Erneuerungsetappe 2013/14 wurden die Aussenwände und das Dach erneut gedämmt.

Hier stellen wir Ihnen sämtliche Schweizer Solarpreisträger/innen des Jahres 2014 vor. Die folgenden Projekte wurden am 3. Oktober 2014 mit dem Schweizer Solarpreis 2014 ausgezeichnet. An der 24. Verleihung wurden in Anwesenheit vom Luzerner Regierungspräsidenten Robert Küng, Nationalrätin Nadine Masshardt, Paul Kalkhoven von Foster + Partners London und weiteren Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zum fünften Mal die Norman Foster Solar Awards sowie die PlusEnergieBau-Solarpreise vergeben. Mit der Vergabe des HEV-Sondersolarpreises und des PlusEnergieBau-Solarpreises der Kantone wurde ebenfalls spezielles Engagement ausgezeichnet. Eine Zusammenfassung aller Projekte finden Sie in der Solarpreispublikation 2014. Sie können die Solarpreispublikation 2014 in unserem Shop bestellen oder hier downloaden (siehe Link unten). Die PlusEnergieBau-Dokumentation 2014 können Sie in gedruckter Form oder als PDF unter info@solaragentur.ch bestellen.

Die Publikation der Solarpreis-Bilder ist ausschliesslich unter der Quellenangabe "Schweizer Solarpreis 2014" gestattet. (Bei Nichteinhalten dieser Vorgaben werden CHF 5000.- in Rechnung gestellt).